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Donnerstag, 29. November 2007
Daniel Stern
Martin Weitzmann
http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Stern_%28Psychoanalytiker%29
Im Gegensatz zur Psychoanalyse hat dieser Mann Phasen der Entwicklung beschrieben, die etwas - sagen wir "realitätsnaher" erscheinen. Plausibler auch als M.Mahlers Hypothese. Besonderes Augenmerk möchte ich auf die Zeit gleich nach der Geburt legen:
Mahler meint, dass es da eine autistische Phase gibt, mit einer Reizschranke zur Außenwelt. Die Geburt ist ihrer Meinung nach ein Einschnitt und ein sehr bedeutendes Ereignis, dass das physische Gleichgewicht des Säuglings stört. Ich weiß nciht ob oder wie sie das rechtfertigt, denn schließlich ist die Geburt vorgesehen im Leben - phylogenetisch und physiologisch betrachtet kann ich es nicht als evident ansehen, dass dies einen Einschnitt bedeutet.
Freud - soll ich es wirklich sagen - ging von der oralen Phase aus. Nach der Geburt gibt es auch weder Ich, noch Über-Ich. Es gibt nur das Es und damit nur einen Zustand des Unbewussten und der unmittelbaren Triebrepräsentanzen. Fragen wir lieber nicht wie er darauf gekommen ist und wie er es rechtfertigt.
Stern postuliert ein unmittelbar nach der Geburt entstehendes auftauchendes Selbst. Eine Art "Huch, da bin ja ich?!" und er kann es sogar rechtfertigen mit einer Idee die ich wirklich ausbaufähig finde: Nach der Geburt ist der Säugling in der Lage Konsequenzen seines Handelns wahrzunehmen - was wohl an der grundsätzlichen Veränderung seiner Umwelt liegt. Vielleicht kommt er zufällig an ein Mobile, was sich anfängt zu bewegen und sieht dass sich da etwas bewegt und findet das ganz toll - aber irgendwann versteht das Kind, dass es selbst es ist, was diese tolle Sache verursachen kann. Es bildet mit den Erfahrungen, die sich auf es beziehen sozusagen eine Ahnung von seiner Existenz. Ich denke, diese Erfahrungen werden auch beim Kopf-wenden gemacht, wenn sich das Sichtfeld verändert.
Was könnte es auch andere Gründe geben, dass ein Säugling nicht schon vor der Geburt ein Selbst hat? Psychoanalytisch ist das sicher keine Frage, denn da entsteht das Selbst erst im Ich und durch das Selbst das Über-Ich - aber es gibt ja nicht nur die Psychoanalyse - und nicht nur die von Freud.
Im Gegensatz zur Psychoanalyse hat dieser Mann Phasen der Entwicklung beschrieben, die etwas - sagen wir "realitätsnaher" erscheinen. Plausibler auch als M.Mahlers Hypothese. Besonderes Augenmerk möchte ich auf die Zeit gleich nach der Geburt legen:
Mahler meint, dass es da eine autistische Phase gibt, mit einer Reizschranke zur Außenwelt. Die Geburt ist ihrer Meinung nach ein Einschnitt und ein sehr bedeutendes Ereignis, dass das physische Gleichgewicht des Säuglings stört. Ich weiß nciht ob oder wie sie das rechtfertigt, denn schließlich ist die Geburt vorgesehen im Leben - phylogenetisch und physiologisch betrachtet kann ich es nicht als evident ansehen, dass dies einen Einschnitt bedeutet.
Freud - soll ich es wirklich sagen - ging von der oralen Phase aus. Nach der Geburt gibt es auch weder Ich, noch Über-Ich. Es gibt nur das Es und damit nur einen Zustand des Unbewussten und der unmittelbaren Triebrepräsentanzen. Fragen wir lieber nicht wie er darauf gekommen ist und wie er es rechtfertigt.
Stern postuliert ein unmittelbar nach der Geburt entstehendes auftauchendes Selbst. Eine Art "Huch, da bin ja ich?!" und er kann es sogar rechtfertigen mit einer Idee die ich wirklich ausbaufähig finde: Nach der Geburt ist der Säugling in der Lage Konsequenzen seines Handelns wahrzunehmen - was wohl an der grundsätzlichen Veränderung seiner Umwelt liegt. Vielleicht kommt er zufällig an ein Mobile, was sich anfängt zu bewegen und sieht dass sich da etwas bewegt und findet das ganz toll - aber irgendwann versteht das Kind, dass es selbst es ist, was diese tolle Sache verursachen kann. Es bildet mit den Erfahrungen, die sich auf es beziehen sozusagen eine Ahnung von seiner Existenz. Ich denke, diese Erfahrungen werden auch beim Kopf-wenden gemacht, wenn sich das Sichtfeld verändert.
Was könnte es auch andere Gründe geben, dass ein Säugling nicht schon vor der Geburt ein Selbst hat? Psychoanalytisch ist das sicher keine Frage, denn da entsteht das Selbst erst im Ich und durch das Selbst das Über-Ich - aber es gibt ja nicht nur die Psychoanalyse - und nicht nur die von Freud.
Kommentare gern auch an: mar SPAMSPERRE tin_weitzmann [at] web [dot] de - natürlich ohne spamsperre ^^
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